Nvidia kooperiert bei KI-Entwicklung mit Japans Robotikfirmen

16.07.2026

Nvidia-CEO Jensen Huang (r.) schüttelt Japans Wirtschaftsminister Ryosei Akazawa die Hand bei einem METI-Event in Tokio.
Nvidia-Gründer Jensen Huang (r.) zusammen mit Japans Wirtschaftsminister Ryosei ‌Akazawa in Tokio.
Bild: Kiyoshi Ota/Bloomberg
Bei der ‌Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) für Roboter arbeitet Nvidia künftig eng mit japanischen Maschinenbauern wie Fanuc oder ⁠Yaskawa zusammen. «Dank KI werden Roboter intelligent, ‌anpassungsfähig und ​problemlos einsetzbar», sagte Jensen Huang, ​der Chef ​des weltgrössten Chipkonzerns, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Tokio. Japan drohe den Anschluss bei der Zukunftstechnologie «Physischer KI» zu verlieren. Darunter verstehen Experten Roboter, die ⁠dank ⁠KI mit ihrer Umwelt interagieren.

Parallel ​dazu kündigte der japanische KI-Entwickler ​Noetra an, 27’500 Nvidia-Prozessoren der ​neuen «Vera Rubin»-Generation für die Entwicklung Physischer KI zu bestellen. An dem Unternehmen sind unter anderem der japanische ⁠Staat ​und der Elektronikkonzern Sony beteiligt.

Huang gab die Kooperation mit den Robotikfirmen bei einer KI-Veranstaltung der japanischen Regierung bekannt. Der Nvidia-Gründer, der in seinem Geburtsland Taiwan und ⁠vielen anderen asiatischen Staaten wie ein Popstar gefeiert wird, trug dabei wie üblich eine schwarze Lederjacke. Japans Wirtschaftsminister Ryosei ‌Akazawa erschien ebenfalls mit einer solchen Jacke. «Ich bin froh, dass wir einen ähnlichen Geschmack haben», scherzte Huang ​gegenüber Akazawa.

Quelle:Nvidia: Kooperation mit Japans Robotikfirmen