SpaceX: Nvidia-KI-Satelliten starten früher – Musk plant Rechenzentrum im Orbit

25.08.2026

SpaceX: Nvidia-KI-Satelliten starten früher – Musk plant Rechenzentrum im Orbit
Foto: ChatGPT/KI-generiert

SpaceX drückt beim Aufbau seiner KI-Infrastruktur aufs Tempo. Elon Musk will die ersten KI-Satelliten bereits im vierten Quartal 2027 in den Orbit bringen. An Bord: Nvidia-Chips. 2028 soll daraus ein orbitales Rechenzentrum mit erheblicher Rechenleistung entstehen. Die Umsetzung soll damit früher als geplant beginnen.

Die Idee ist simpel, die technische Umsetzung anspruchsvoll: SpaceX will Rechenleistung dorthin verlagern, wo sich ein Teil der Daten bereits befindet – in den Orbit. Zum Einsatz soll eine für den Weltraum optimierte Variante des Vera-Rubin-NVL72-Systems von Nvidia kommen. Der erste Start ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Im Börsenprospekt war hingegen noch von einem Einsatz im Jahr 2028 die Rede gewesen. Dieser wird nun offenbar vorverlegt.

Damit könnte SpaceX einen neuen Markt für KI-Infrastruktur erschließen. Statt ausschließlich riesige Rechenzentren auf der Erde zu bauen, soll ein Teil der Rechenleistung künftig direkt im Orbit stattfinden.

Auch bei sogenannten Agentic-AI-Anwendungen sieht Musk Potenzial. Vera-CPUs sollen dabei helfen, KI-Agenten schneller zwischen Modellaufrufen, Simulationen und der Ausführung von Code wechseln zu lassen.

Grok und Starmind im Fokus

Die neue Infrastruktur soll unter anderem den Ausbau von Musks KI-Ambitionen unterstützen. Dazu gehört auch die Rechenleistung hinter Grok. Darüber hinaus ist offenbar der Einsatz eines ersten Starmind-Satelliten mit einem optimierten Vera-Rubin-Setup geplant. 2028 soll die orbitale Rechenkapazität dann deutlich ausgebaut werden.

Der Vorteil aus Sicht von SpaceX: Ein orbitales System benötigt keine klassischen Rechenzentrumsstandorte. Flächen, Stromanschlüsse und lokale Netzengpässe spielen damit eine andere Rolle als bei einem herkömmlichen KI-Rechenzentrum.

Quelle:SpaceX: Nvidia-KI-Satelliten starten früher – Musk plant Rechenzentrum im Orbit – DER AKTIONÄR